30 Juni, 2005

Nicht der Rittmeister!

Endlich haben wir alle es schwarz auf Weiß, Freizeit-Nazi-Imitator Prinz Harry, Lausebubsohn der verstorbenen Prinzessin Diana ist wirklich der Sohn des Prinz Charles. Wie ein Bluttest ergab gehören die beiden zusammen wie England und schlechtes Wetter, Arsch auf Eimer und Merkel und der Playboy.

Na immerhin 2 aus 3. Auch nicht schlecht.

Der Test des 11 Jährigen Harry ergab Zweifelsfrei, dass sowohl Kennedy Jr. als auch Rittmeister Hewitt nur mit Luft geschossen haben, der einzig wahre Stecher ist und bleibt Charles, freuen wir uns also auf die Welpen, die Camilla einst werfen wird. Moment. Der 11 jährige Harry? Fuck, die Nachricht ist 10 Jahre alt?

Typisch Engländer, da interessiert sich sonst wieder kein Arsch für...

Frauenfang leicht gemacht

Es ist wohl wahr, nicht jeder Mensch hat das Macho-Gen in sich, welches einem ermöglicht auf Frauen zuzugehen, sie anzureden, sie flach zu legen und noch vor dem Frühstück zu sagen "uh, isch muss nach hause" ohne Telefonnummer, ohne Namen und ohne ausreichend Bezahlung zu hinterlassen. Manche Menschen sind anderen Menschen gegenüber sogar so verschlossen, dass sie nichtmal ein "hi" herausbringen würden, wenn die Traumfrau schlechthin sie mit lasziven Blicken auffordern würden.

Doch für all diese Leute gibt es eine gute Nachricht, wie uns das Internet erklärt: http://wingwomen.com/

Die Wingwomen begleiten diese Männer in Bars, Clubs und Discos um dort für sie das ansprechen anderer Frauen zu übernehmen. Erfolgsgarantien gibt es freilich nicht, dafür ist der Service mit ca.40 Dollar auch nicht ganz so teuer wie das Liebesspiel mit unten gebloggter Person.

Für schüchterne Frauen hingegen gibt es solchen Service noch nicht, für diese Frauen gilt auch weiterhin die Aufforderung: stellt euch nackt am nächsten Supermarkt auf, irgendein Mann wird schon Druck verspüren und euch begrabschen. Na und wenn das alles nicht hilft hofft ihr eben darauf von den Wingwomen angesprochen zu werden.

Jobmoral

... und ich dachte schon ich müsste enthaltsam leben...

29 Juni, 2005

get a real life?

"In Amerika wurden 2 Menschen getötet"

Na und? Im Irak auch und in Afrika sterben ja so oder so jeden Tag mehrere Tausend. Und in Amerika? Oh Gott, dort töten sich Grundschüler weil die verkauften Drogen gepanscht waren. Nein. Nein, wirklich dieser Fall ist etwas anderes, denn er betrifft uns alle. Jedenfalls alle die, die sich im Internet tummeln und eine Art Community pflegen.

Wir stellen uns ein reges und häufig genutztes Internet-Forum vor. Etwas mehr als 1.100 User und darunter er: Bruce Pastuer, 17 Jahre alt, ein klein wenig psychisch vorbelastet, mehr als 5000 Posts auf diesem Board und eine Waffe in der Wohnung.

Er streitet sich nun mit 2 anderen Usern auf dem Board und da man sich über das Internet nicht friedlich einigen kann kommt Bruce auf die Idee sich doch die Adressen zu besorgen und so fährt er noch am Abend los, erschießt einen 29 jährigen Mann in San Diego und ein weiteres Mitglied der Community und brüstet sich Abends auf eben jenem Forum mit der Tat und unterhält sich weiter mit seinen Kollegen über die Tat.

Ein wirklich erschütterlicher Threat, wenn man ihn sich einmal genau durchliest. Hier geht's zum Post und nun ehrlich. Wer will bei sowas noch virtuelles und reales Leben vermischen wollen?

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Kunst, es ist Kunst!

Bevor man als Künstler internationale Berühmtheit erlangt muss man sich ein Ohr abschneiden, blind sein oder einfach nur tot. In großen Museen wird man also nicht ausgestellt und wenn doch, so kann man damit rechnen möglichst bald ins Gras zu beißen. Eine eigene Vernissage kommt nun aber auch sehr großkotzig daher. Wie also sich als Künstler einem großen Publikum stellen? Talk Show Auftritte? Das bringt es nicht immer und, mit Verlaub, das korrekte Zielpublikum hätte man damit auch nicht erreicht. Sich auf Aktbilder spezialisieren und in der Gewissheit schwelgen, dass Sex sich ja immer verkauft? Gute Idee! Aber künstlerisch sehr einschneidend.

Bansky hat den Stein der Weisen gefunden!!!

Man hängt seine Bilder einfach selbst in den Museen auf. Der Louvre in Paris, die New Yorker Kunstgesellschaft, London - sie alle kennen seine Bilder und seinen Namen. Nicht immer ganz gewollt, jedenfalls nicht vom Aussteller – wohl aber vom Ausgestellten.

"You have beautiful eyes"
vandalized oil painting
installed 13.03.05
The Metropolitan Museum of Art

Bansky schmuggelt sich in die Museen und hängt dort seine Kunstobjekte auf. Wie er es schafft an den Sicherheitsschranken vorbei zu kommen weiß man noch immer nicht, man weiß aber, dass die Objekte dort oft Wochenlang ausgestellt worden ohne vom Personal als Objekt non grata erkannt zu werden.


Wenn ihr euch also mal in den großen Kunsthallen der Welt aufhaltet, schaut immer ein wenig genauer hin. Bei obigem Objekt hätte selbst ich meine Zweifel an der Echtheit. :)

28 Juni, 2005

Brave new World

Was macht man mit 600 Millionen Menschen, einem wissenschaftlich genau ueberprueften Zeitpunkt und einfach der Gewissheit, dass man mit seiner Zeit nichts besseres zu tun hat? Man erfindet den World Jump Day!

Am 20. Juli 2006, 12 Uhr 39 und 13 Sekunden springen wir alle in die Luft und durch die somit entstehende Energie wird unsere geliebte Erde aus der Umlaufbahn geschleudert, ab in einen neuen Orbit und damit weiter weg von der Sonne. Probleme wie Ozonloch, Erderwaermung und globaler Klimakatastrophe sind absoluter Schnee von gestern! Das Paradies auf Erden wird wieder hergestellt und vielleicht erwecken wir auf diese Weise auch direkt die Dinosaurier wieder. Waere doch wunderschoen.

http://www.worldjumpday.org/ hier gibts die Infos und, liebe Freunde, im naechsten Jahr wird gesprungen!

Bis dahin!

27 Juni, 2005

Heiraten wann anders...

Ich war am Sonntag nicht in der Kirche. Richtig gehört liebe Freunde, ich habe ausgeschlafen. Nicht nur letzten Sonntag, sondern eigentlich jeden Sonntag in meinem Leben. Doch nun langsam habe ich ein schlechtes Gewissen. Nehmen wir einmal an ich bekomme irgendwann eine Freundin, nur ein Gedanke - in unserer Fantasie können wir uns allen Utopien hingeben: Weltherrschaft, ein glückliches Overground Comeback oder eben einer Freundin für mich - aber, was ist wenn diese Freundin mich heiraten will.

Und nicht nur das. KIRCHLICH heiraten! Oh Gott! Eine grauenvolle Vorstellung, wie soll das klappen? Wird ein Pastor einen Haiden trauen? Muss man Kirchensteuer und Kollekte nachzahlen? Eine Horrorvorstellung! Aber glücklicher Weise bietet Conley uns Sündigern ja nun eine Alternative an. 35.000 Euro soll das Schmuckstück kosten und Platz für 40 Gäste bieten. Die Aufblas-Kirche! Für absolute Einsiedler kann man bei bekannten Versandhäusern auch noch Bräute und Feierfreudige Personen im Aufblasstil erwerben und wenn mir irgend ein Versandhaus nun auch noch Jesus zum blasen bietet bin ich restlos von der Industrie als Religionsersatz überzeugt.

Aber wer 35.000 für eine aufblasbare Kirche übrig hat ist doch sicher Milliardär, oder? Und solche Leute haben ja immer willige Mädchen die für den Gedanken einmal ein ausreichendes Erbe antreten zu können die Schenkel öffnen. Wieso konnten meine Eltern nur nie Milliardäre sein? FUCK! Dann hätte ich sowas nun auch im Garten stehen und könnte Hochzeit spielen. Mit Anna-Nicole.

So muss ich meinen Lebensunterhalt mit dem Verkauf meiner Vergangenheit bewältigen. Aber wieso auch nicht? Der Dachboden ist voll und scheinbar findet man im Zeitalter von Hartz4 und Ebay massig Möglichkeiten seinen Geldbeutel zu füllen. Den Erwerb kann man dann ja wieder in Sportwetten investieren. Oder man tauscht einfach. Ich habe auf dem Dachboden noch ein fast ungenutztes Schlagzeug stehen. Na? Jemand interesse? Ich würde es ja gegen eine Aufblas-Kirche tauschen. Und wenn noch jemand dazu bereit ist mich zu heiraten gibts noch eine E-Gitarre dazu!

25 Juni, 2005

Am Anfang tuen wir mal anfangen.

Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen. (Aristoteles)

Zu Beginn einer neuen Epoche ist der Mensch darauf bedacht sich mitzuteilen und Aufmerksamkeit zu erzeugen. Ein Schiff wird mit teurem Champagner beträufelt, Gott immerhin entsandte einen eigenen Stern für den Anfang seines Sohnes und auch der Einkaufsgroßmarktmanager treibt noch einen Z-Promi auf, der ein schnödes Papierband zerschneidet und damit am nächsten Tag in der lokalen Presse erscheint.

Ich mache das alles anders. Ohne Aufmerksamkeit beginnt dieser Blog und um doch ein wenig Festlichkeit in die Sache zu bringen werde ich mich nachher auf meinem Handy selbst anrufen und den Crazy Frog abspielen, während sich die engagierten GoGo-Damen auf dem Tisch räkeln. Das macht Spaß, das macht Geil und das macht den Tag erträglicher. Jedenfalls kann man sich so vorstellen, dass die Hitze eben doch ein Produkt der Leidenschaft ist. Und selbst wenn die Leidenschaft abhanden ist, die Hitze ist da. Heißt das nun, dass Petrus uns mit seiner Leidenschaft überhäuft und uns mit erhöhten Temperaturen zum Ausdruck bringen will, dass er uns liebt? Wie schön wäre das denn? Und wie sehr muss er die Amerikaner lieben, wenn er dort seit Tagen Waldbrände toben lässt?

Ist es nicht auch in der Hölle heiß? Mit Feuer und halbnackten Dominas? Vielleicht ist Petrus also auch nur auf Sommerurlaub und überlässt seinem Kollegen Lucifer den Posten. Keine Liebe also von oben?

Gut, dann nicht. Werde ich mich also mit der Eröffnung dieses Blogs zufrieden geben und vielleicht schaut mein guter Freund Jesus ja auch noch vorbei. Er lässt ja sonst nie eine Party aus, auf der GoGos rumtanzen. Ja und zur Not locke ich ihn mit dem Crazy Frog. Bei den Engländern hat's ja auch geklappt.