04 Juli, 2005

Kunterbunte Welt der roten Politik


Der scheidende nt-Intendant und (noch nicht ganz, aber doch schon fast) Ehrenbürger der Stadt Halle/Saale und ganz nebenbei bekennender Linker strebt nun einem politischem Amt entgegen. Die Wahlalternative schlechtes Gewissen nominierte das Ex-SED Mitglied als Spitzenkandidat des Landes Sachsen. Damit hat man neben Gregor Gysi (PDS) und Oskar Lafontaine (Ehemalig SPD) einen weiteren wirkungsvollen Populisten in der linken Reihe.

Der Partei werden die Dienste Sodanns sicher gut tun und einige Stimmen wird er fangen, doch ob die utopisch klingenden Wahlversprechen und Forderungen der WASG der politischen Landschaft besser tun wird als die extremen Parolen der rechten Parteien bleibt abzuwarten. Populisten bleiben eben Populisten und würden sie an die Macht kommen würden sie ja doch ganz schnell wieder zurück rudern müssen. Am Ende schwächen sie wohl nur die SPD und verhelfen damit der CDU an die Macht. Wenn es immer mehr linke Splitter Gruppen gibt und diese sich untereinander nie einigen können werden wir, wenn wir Pech haben, Angie für 40 Jahre oder mehr an unserer Spitze halten können.

Ist es das, was wir wollen? Oder sollten sich einige Politiker zusammen tun und mal eine wirkliche Alternative zur CDU und SPD jenseits extremer Lager bilden? Es ist aussichtslos. Angie wird Kanzlerin. Oh mein Gott, das haben wir nicht gewollt!